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Zu viele Haare: Diagnosen und Ursachen

Der Arzt unterscheidet zwei Formen des übermäßigen Haarwuchses: Hirsutismus und Hypertrichose. Der Begriff Hirsutismus bezeichnet einen übermäßigen Haarwuchs bei Frauen, der an "Männer-typischen" Stellen auftritt. Dies sind z.B. die Oberlippe, das Kinn, der Bereich von der Schambehaarung hoch zum Nabel, zwischen den Brüsten und um die Brustwarzen, an den Schultern und eventuell den Zehenrücken. Der Hirsutismus ist eine verbreitete Störung, von der bis zu 8 % aller Frauen betroffen sind. Verschiedene Erkrankungen können dem Hirsutismus zugrunde liegen. Er bedarf einer ärztlichen Untersuchung durch den Hautarzt, Gynäkologen und gegebenenfalls durch den Endokrinologen.

Das Symptom des übermäßigen Haarwuchses wird beim Hirsutismus durch die Wirkung männlicher Hormone (Androgene) verursacht. Androgene werden natürlicherweise auch im weiblichen Körper produziert. Eine der häufigsten Ursachen für eine übermäßige Produktion von männlichen Hormonen bei Frauen ist das „Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS)“. Hierzu finden Sie weitere Informationen auf der Website Haarerkrankungen.de

Mit dem Begriff Hypertrichose wird ein ungewöhnlich starker Haarwuchs bezeichnet, der nicht einem männlichen Verteilungsmuster folgt. Eine Frau mag nicht immer die medizinischen Kriterien für Hirsutismus oder Hypertrichose erfüllen, kann den Haarwuchs im Gesicht aber trotzdem als störend empfinden. Weitere Informationen und Bilder zum Hirsutismus finden Sie auf der Website Haarerkrankungen.de

 

Hirsutismus

Hypertrichose

Bedeutung

Übermäßiger Haarwuchs an hormonempfindlichen Stellen

Übermäßiger Haarwuchs an nicht-hormonempfindlichen Stellen

Form

Männer-typische Behaarung an den betroffenen Stellen, z.B. Damenbart

Übermäßige Behaarung ist nicht Männer-typisch

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